Aber man muss halt auf Twitter sein - bis übermorgen ist es einfach trendy und angesagt. Ab Sonntag gibt es einen neuen Dienst und ob der Montag noch da ist, weiss halt niemand. Aber das macht nix, da Sonntag nachmittags die Trendsetter sowieso schon etwas Neues entdeckt haben...
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Wie ich schon öfters schrieb. Erst wenn wir das iPad wirklich in der Hand halten wissen wir, wie es sich “im Detail anfühlt”. Noch gibt es offene Fragen und nicht sicher, welche Version des OS schlussendlich mitgeliefert wird (vielleicht doch schon 4.0).
Was ich aber schon jetzt spannend finde sind die Diskussionen die mit der Bekanntgabe des iPad am 27.1. im Web gestartet sind. HTML5 wird mehr zum Thema, die Sinnhaftigkeit von Flash wird hinterfragt, ebenso die Featuritis von Betriebssystemen. Was macht ein gutes Betriebssystem bzw. dessen Oberfläche wirklich aus? Sind es die USB-Schnittstellen die ein Vielzahl von Menschen brauchen oder doch eine einfache Bedienung.
Fast würde ich sagen, die Grundfesten der PC-Branche geraten ins Wanken – aber das wäre doch wohl übertrieben und die Wogen werden sich in nächster Zeit wieder ein wenig glätten.
Ebenso werden wir noch mehr die Frage stellen müssen: Sind/Müssen offene Systeme kompliziert sein und braucht es wirklich geschlossener System um auch von Mutter/Vater/Opa/Oma/… benutzt zu werden.
Das iPad wirft viele spannend Fragen auf und ich hoffe, diese werden auch noch weiter diskutiert.
Ansonsten: Je mehr ich über die Pro/Cons des iPad lese umso interessierter bin ich es selbst mal in Händen zu halten – und sei es auch nur für ein paar Stunden…
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Schlussendlich fällt die Entscheidung was als eBook Reader taugt oder nicht einfach die breite Masse.
Ich habe am Palm, auf WindowsMobile Geräten schon eBooks (oder zumindest eLiteraturgelesen und tue es auch am iPhone. Von daher kann ich mir durchaus vorstellen ein iPad als eBook Reader zu verwenden.
Im Moment ist Amazon mit Kindle in der Lage wie damals Apple mit dem iPod: Eigener Store, geschlossenes Umfeld. Es wird daher spannend ob Amazons eMarktdominanz schon so groß ist, dass Apple hier nicht so leicht eindringen kann - oder ob erst Apple Features bringt, die die breite Masse faszinieren.
Bei iTunes/iPod gab es kaum eine (funktionierende) Konkurrenz zu denen die Musikindustrie gehen konnte, wenn sie mit Apple unzufrieden war. Mit iPad und Kindle und den Stores dahinter wird die Situation interessant.
Also egal, was wir Techies über die bessere Bildschirmtechnik und Co. sagen. Das Angebot an Books und Magazinen machts und das Gerät das die User aus irgendeinen Grund (schöner, besser, bunter, billiger, auffälliger,…) mehr fasziniert.
Aber im Moment können wir sowieso nur spekulieren. Denn erst jetzt geht das feilschen mit den Verlagen wohl so richtig los und erst wenn der iBookStore im März/April anläuft wird´s interessant.
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